Kormoran - Apokalypse für heimische Fischbestände (01.02.2017)

Von Katharinenrieth über Oberröblingen, Brücken, dem Hornissenberg, bis hin nach Auleben, haben sich ungezälte Trupps von Kormoranen zur Beutejagt an der Helme niedergelassen.

Der in der Helme-Aue nicht heimische Raubvogel (historisch nur als gelegentlicher Durchzügler erwähnt) wird wegen des nicht entwickelten Jäger - Beute - Verhaltens zur tötlichen Gefahr für einzelne Fischarten (Äsche bereits fast vollständig zum Opfer gefallen). Darüber hinaus verschärft noch ein weiterer Fakt auch die Lage aller Anderen. 

Die stetig wachsene Zahl der nimmersatten Raubvögel!

Der unstrittige Nahrungsbedarf der scharenweise einfallenden Vögel übersteigt bei weitem den natürlichen Ertrag des Gewässers. Folgen hat das nicht nur für den Fischbestand, sondern auch für den gesamten Artenreichtum im Gewässer! Damit verändert sich das schon ohnehin bestehend Ungleichgewicht zwischen Vogelschutz und Fischartenschutz weiter zu Ungunsten der Fische!


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