Kreisanglerverein Sangerhausen e.V.

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Gartenstr. 3
06537 Kelbra (Kyffhäuser)

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Homepage: www.kreisanglerverein-sangerhausen.de

Faszination Angelfischerei

 

Seien Sie herzlich willkommen.

Schön, dass Sie uns einen Augenblick Ihrer Zeit schenken.

 

Wir erlauben uns zu Beginn, Sie auf einen kleinen Ausflug in die Belletristik mitzunehmen. 

Wer kennt sie nicht, die großen Romane der Weltliteratur. Herman Melville´s „Moby Dick“ oder Ernest Hemingway`s „Der alter Mann und das Meer“. Diese brillant erzählten Träume von unendlicher Weite und schäumenden Meer, grenzenloser Kraft und fesselnden Abenteuer, unbändiger Naturgewalt und  beeindruckender Einzigartigkeit.

Izaak Walton`s „Der vollkommende Angler“ oder Max Piper`s „Der vielseitige Angler“ entführen ebenso gekonnt in eine Welt, die Hemingway als „das letzte große Abenteuer des 20. Jahrhunderts“ bezeichnete.

Diese kleinen, eingefangenen Schnappschüsse in unserem Innersten, sind die winzigen Steine im großen Mosaik der Faszination, die der Angelfischerei innewohnt. Nicht zufällig trifft daher in unserer reglementierten, digitalisierten Welt der Ausspruch Hemingway`s erst recht im 21. Jahrhundert, den Kern der Emotionen genau.

Beim Durchblättern unserer Seiten, werden viele Facetten unseres Engagements und Hobbys nacherlebbar. Und vielleicht empfinden Sie bei der Vorfreude auf die nächste Seite, den gleichen Spirit, wie ihn Bertold Brecht in dem kleinen Satz komprimierte: „Komm geh’ mit angeln, sagte der Fischer zum Wurm”.

 

Der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V.

 

Verdienter Verein des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt e.V.Der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V. ist ein Zusammenschluss von 20 Anglervereinen aus dem      Landkreis Mansfeld-Südharz im Südwesten des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.

Das Einzugsgebiet des Vereins entspricht dem des ehemaligen Landkreises Sangerhausen.
Er setzt sich für die Erhaltung und Schaffung gesunder Lebensräume für die Tierwelt, insbesondere an den ihm zur Pacht bzw. Nutzung überlassenen Gewässer ein.

Der Kreisanglerverein will entsprechend der gültigen Gesetze, alle Formen des Angelns erhalten und verbessern, sowie einen spezifischen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten.

Aktiv wirkt er an der Pflege der Gewässer und an der Hege der Fischbestände mit.

Auf Vorschlag des Vereins wurde vom gemeinsamen Gewässerbeirat der Naturfreunden Deutschlands und des Anglerverbandes das Fließgewässer Helme im bundesweiten Bewerbungsverfahren ausgewählt und dem Bundesumweltministerium zur Proklamation als VII. Titelträger "Flusslandschaft des Jahres" vorgeschlagen. Für die mit der Titelträgerschaft im Zusammenhang stehenden Leistungen, wurde der Kreisverein durch den Landesverband mit dem Titel "Verdienter Verein des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt e.V." geehrt.

 

 

 

So gesehen ist Angelfischerei Artenschutz durch Artennutz mit Nachhaltigkeit!

 

 

                            Landesanglerverband Sachsen-Anhalt                       DAFV

 


 
Der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V. ist Mitglied im Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V. und im Verband für Angeln und Naturschutz am Süßen See und Umgebung e. V. und ist mittelbares Mitglied im Deutschen Angelfischerverband e.V..
Der Kreisanglerverein und seine Vereine sind Pächter von rund 630 ha Angelgewässerfläche. Darüber hinaus hat der Kreisverein die von ihm bewirtschafteten Gewässer in den "Gemeinsamen Gewässerfonds des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt" eingebracht. Dadurch können über 12.000 ha Wasserfläche im Bundesland, ohne weitere Kosten, durch unsere Mitglieder zur Ausübung der Angelfischerei genutzt werden. Lediglich für die Salmonidengewässer ist eine zusätzliche Angelberechtigung (z.Z. 15,00 € im Jahr) notwendig.
 

 

Mitgliedschaft

 

Inhaber eines gültigen Fischereischeines können in einem der 20 Vereine Mitglied werden. Dazu ist ein schriftlicher Antrag an einen der Vereinsvorstände zu stellen. Dieser entscheidet dann selbständig über die Aufnahme. Nach Entrichtung einer Aufnahmegebühr bzw. des Mitgliedsbeitrages erhält das Mitglied die notwendigen Unterlagen wie Mitgliedsausweis, Fangbuch, Fischereierlaubnisschein und Gewässerordnung.

 

 


Aktuelle Meldungen

9. Bennunger Badewannenrennen auf der Helme

(15.07.2018)

intakte Gemeinschaft schafft ein Stück regionale Identität

 

Bennungen ein Spaß-Dorf zu nennen greift wohl zu kurz. Aber wie aus Verbundenheit zur Heimat und auf Grund Ermangelung staatlich offerierter Kulturangebote Eigeninitiative erwächst, die regelmäßig nicht nur das Dorf, sondern die Region auf die Beine bringt, das ist schon Ausdruck erfolgreicher Vereinsarbeit.

 

Ob Kirmes, oder Karneval, Spaßbiathlon, Angler-, oder Schützenfest, die Bennunger verstehen es, die Kraft aller Vereine für den Ort zu nutzen. Und so verlieren die düsteren, demographischen Vorhersagen für den Landkreis, einen Großteil des Schreckens auf dem Festgelände im Ort.

 

Ob die Rechnung des Heimat-und Kulturvereins, in dem auch die Angler aktiv mitarbeiten, nach der Beschlussfassung zur Natura 2000 Landesverordnung noch aufgeht, bleibt abzuwarten. Im Entwurf waren noch jede Menge realitätsfremder Einschränkungen in FFH Gebieten vorgesehen, die solche Veranstaltungen ausschließen. Vollkommen überzogene Betretungsverbote für FFH Gebiete (zu denen auch der Helme-Lauf gehört) würden völlig unnötig die Bindung und Mitverantwortung der Bürger für ihr unmittelbares Umfeld torpedieren.

 

Dass das 9. Bennunger Badewannenrennen in diesem Jahr überhaupt stattfand, war auch den Unterhaltungsmaßnahmen des LHW zu verdanken. Mit Profil-Aufweitungen im Rahmen des Hochwasserschutzes im vergangenen Jahr, wurde die fast zugewachsene Zielgerade für die thematisch gestalteten Schwimmgeräte erst wieder passierbar gemachte.

 

Und so traten in diesem Jahr 20 mutige Bootsbesatzungen an, die bei Sonnenschein und 22°C Wassertemperatur, wohl ehr die fehlende Handvoll Wasser unterm Kiel fürchteten, als einen Sturz in "kühle" Nass. So aber war es erneut eine gelungene Mischung mit einem ansehnlichen Starterfeld und nahezu 1000 Schaulustiger am Ufersaum.

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr und dem dann wohl hoffentlich 10. Bennunger Badewannenrennen 2019!  Bilder und Text:   GJ

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Umweltsofortprogramm des Landes bekommt ein Gesicht

(10.07.2018)

Unter dem Titel

"Flüsse und Bäche - Lebensadern der Regionen"

veröffentlichte der Landesanglerverband ein Statement zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie der EU am Beispiel der Wipper.

Dabei werden besonders Lösungen vorgestellt, deren schnellere Umsetzung vom Beschluss der Landesregierung zum Umweltsofortprogramms des Landes profitieren.

Ein herzlicher Dank geht in diesem Zusammenhang an den LHW, der uns durch den Flussbereichsleiter, Herrn Heling, an Ort und Stelle  informierte.

[Ausführliche Informationen gibt es beim LAV].

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Bundesverband hat Beschwerde bei der EU gegen Deutschland eingelegt

(08.07.2018)

Bereits am vergangenen Dienstag hat der DAFV bei der EU Beschwerde gegen Deutschland eingelegt.

Grund sind die seit Jahren unzureichenden Fortschritte bei der Umsetzung der WRR der EU, die bereits bis 2015 das Erreichen des "guten Zustandes" gefordert hatte. Eine ausführliche Begründung und das Beschwerdeschreiben gibt es beim [DAFV].

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Teichfest in Edersleben - ein Erfolg des Miteinander

(07.07.2018)

Edersleben, am 07. Juli 2018

Dass das Wetter nun schon seit Jahren sich von seiner versöhnlichen Seite zeigt, könnte man mit dem Klimawandel erklären. Mir hingegen würde der Gedanke gefallen, wenn man es dem Glück des Tüchtigen zuschriebe.

 

Und so kamen die Besucher bei herrlichem Sonnenschein aus Nah und Fern. Kinder mit ihren Eltern freuten sich über die gute Gelegenheit, dass Hobby der Angelfischerei näher kennenzulernen und unter fachkundiger Anleitung auch den einen oder anderen Fisch anzulanden.

 

Die ausgewogene Mischung aus Schnupperangeln im Teich, Sandkastenangeln zur Schulung der Geschicklichkeit, Musik und Spielangeboten bewährte sich erneut. Und natürlich hatte die hohe Qualität der Fischspezialitäten einige Kenner vergangener Jahre, schon weit vor der eigentlichen Mittagszeit auf den Plan gerufen, um erneut den Gaumenkitzel einer frisch geräucherten oder gebratenen Forelle zu erleben. Ergänzt wurden die Palette durch Deftiges vom Grill und der mittlerweile legendären Soljanka nach DDR-Rezeptur.

 

Wer rund um den Teich etwas aufmerksamer hinsah, dem entgingen nicht die vielen grünen T-Shirts mit Vereinsschriftzug, die wohl offensichtlich jene Mitglieder trugen, die eine konkrete Aufgabe zu Gelingen des Festes beizubringen hatten. Und da es schier unmöglich war, die Schar „grüner Aktivposten“ zu überblicken, mussten offensichtlich sich alle zum Einsatz gemeldet haben. Das war wohl ein weiterer Schlüssel, der einem solchen Erfolg vorausgeht. Gemeinsinn stiften, Gemeinschaft leben, das sind die Zutaten für ein unverwechselbares Lokalkolorit, das es weder bei eBay noch bei Amazon zu kaufen gibt.

 

Zufrieden blickte Vereinschef Gerhard Hildebrandt während einer kurzen Pause beim Mehlieren der Fische in die Runde. Aber nicht nur beim Fische braten steht er an der Spitze. Seit Jahren führt er erfolgreich den Verein, der zu den Aktivposten im Kreisverband zählt. Und obwohl er das vielerorts geäußerte Lob der Besucher nicht hören kann, zeigt dem erfahrenen Organisator der nicht enden wollende Besucherstrom, dass er wohl Vieles richtig gemacht haben muss.   Bilder und Text: GJ.

 

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soziale Verantwortung – Anglerverein Roßla nimmt sie wahr

(30.06.2018)

Roßla, 09.Juni 2018

Am Samstag, den 09. Juni war eine Gruppe von Bewohnern der Villa Kunterbunt bei uns am Anglerheim angereist. Seit einigen Jahren gehört der Termin zum festen Bestandteil unserer Jahresplanung.

So ein gemeinsamer Nachmittag mit Behinderten bedarf natürlich etwas mehr Umsicht in der Vorbereitung, aber der investierte Mehraufwand wandelt sich umgehend in gutes Gewissen und entschädigt somit reichlich. Aktive Betätigung an und mit der Natur zu ermöglichen, ist der Beitrag der Roßlaer Angler, um etwas Abwechslung in den Alltag der Menschen mit einer Behinderung zu bringen.

Sechs Bewohner, die von zwei Betreuern begleitet wurden, erinnerten sich offensichtlich noch mit Freude an vorangegangene Besuche. Und so wurde unter Anleitung erfahrener Mitglieder das Angelgerät zügig ausgeworfen und aufmerksam das Spiel der Posen auf der Wasseroberfläche verfolgt. Anspannung und Entspannung wechselten wie die Sonnenstrahlen und Kaffee und Kuchen sorgte für eine „wohlverdiente“ Pause.

Der restliche Nachmittag verging dann wie im Flug und zum Abschluss gab es noch Deftiges vom Grill. Der Glanz in den Augen unserer Gäste war für uns ein wunderbares Dankeschön, welches wir mit einem herzlichen auf Wiedersehen beantworteten. Bild & Text:

Olaf Kolisch, Vorsitzender des SFV Roßla e.V.

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EU- Parlament fordert die EU-Kommission auf, die Kormoranbestände drastisch zu reduzieren

(24.06.2018)

- Schutz für Teichwirtschaften und wild lebende Fischarten gefordert -

 

Unter der Überschrift: „Der Deutsche Angelfischerverband und der Deutsche Fischerei-Verband begrüßen die Entscheidung des Europäischen Parlaments und erwarten von der EU-Kommission und der Bundesregierung jetzt umgehend Schritte hin zu einem tatsächlichen Bestandsmanagement beim Kormoran.“ veröffentlicht unser Bundesverband ein gemeinsames Statement.

 

Anlass war der Beschluss des EU-Parlaments vom 22. Juni diesen Jahres zur Reduzierung der Kormoranbestände, angesichts von 20.000t Fisch pro Jahr, die mittlerweile Kormorane in Deutschland fressen. Dass ist in etwa genauso viel, wie die Berufs- und Angelfischer zusammen anlanden.

Es ist nicht der erste Anlauf, den das Parlament unternimmt, um gesunden Menschenverstand in Taten münden zu lassen. Neben wirtschaftliche Aspekte, geht es auch um die Sicherung der Biodiversität unter Wasser.

 

Aber vor allem geht es jetzt auch um Glaubwürdigkeit.

 

Welchen Zweck erfüllen demokratisch gewählte, mit einem üppigen Salär ausgestattete Europa-Abgeordnete, wenn deren Beschlüsse der zuständigen EU Kommission seit Jahren impertinent ausgedrückt, am Hut vorbeigehen. Oder liegt gar ein Konstruktionsfehler bei der EU vor?

 

Es ist an der Zeit, der wachsenden Zahl EU kritischer Beobachter zu zeigen, dass unsere gewählten Abgeordneten kein „Grüßaugust“ sind. GJ

Umfassendere Informationen gibt es beim [DAFV].

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Anmeldung zur Fischerprüfung

(17.05.2018)

„Großer Fischereischein“

 

Der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V. führt gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule einen Vorbereitungslehrgang zur Fischerprüfung durch. Der Lehrgang ist Voraussetzung für die Zulassung zur nächsten Fischerprüfung.

Der 30 stündige Pflichtlehrgang beginnt am Sonnabend, den 15.09.18 um 9.00 Uhr, in der Kreisvolkshochschule Sangerhausen, Karl - Liebknecht - Str. 31 (Gymnasium). Weitere Termine sind an den weiteren drei Sonnabenden jeweils 9.00 Uhr. Am 13.10.2018 erfolgt dann die Fischerprüfung.

Die Lehrgangskosten betragen 70,00 € bzw. 50,00 € für Jugendliche des Kreisanglervereines (bitte Ausweis mit gültiger Beitragsmarke mitbringen). Dieser Betrag ist bei Lehrgangsbeginn in bar zu bezahlen.

Anmeldungen zum Lehrgang bitte über die Kreisvolkshochschule Tel.: 03464 – 572407 oder über den Kreisanglerverein Tel. 01520-2521697.

 

Unabhängig vom Lehrgang hat bis zum 13.09.2018 die schriftliche Anmeldung zur Prüfung bei der unteren Fischereibehörde bei der Kreisverwaltung in Sangerhausen zu erfolgen (Alte Promenade – Gebäude des ehemaligen Finanzamtes bzw. Gebäude der jetzigen Zulassungsstelle). Die Prüfungsgebühr beträgt 28,00 € für Jugendliche von 13 - 18 Jahren und 56,00 € für Personen, welche das 18. Lebensjahr vollendet haben. Diese Gebühr für den großen Fischereischein ist bei der Fischereibehörde zu bezahlen. Eine Anmeldung für diese Prüfung ist erst ab Vollendung des 13. Lebensjahres möglich.

 

Der „große Fischereischein“ wird auch in anderen Bundesländern anerkannt.

 

Friedfischfischereischein und Jugendfischereischein

 

In Sachsen-Anhalt besteht außerdem die Möglichkeit, eine Friedfischfischereischeinprüfung abzulegen. Diese berechtigt – nach bestandener mündlicher Prüfung - wie der Jugendfischereischein nur zum Fang von Friedfischen mit Friedfischköder. Eine Lehrgangspflicht besteht für die Friedfischfischerprüfung und die Jugendfischerprüfung nicht.

 

Die Anmeldungen für die Jugendfischerprüfung und die Friedfischfischerprüfung am 13.10.2018 erfolgen nicht mehr bei der Behörde, sondern beim jeweiligen, für diese Prüfung zugelassenen Verein.

 

Anmeldungen für die Jugendfischerprüfung und die Friedfischfischerprüfung können ab sofort schriftlich an den

 

Kreisanglerverein Sangerhausen, Gartenstr. 3 in 06537 Kelbra erfolgen. Dabei sind anzugeben: Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer.

 

Anmeldeschluss ist der 13.09.2018.

 

Hinweis: Der Jugendfischereischein ist nur bis zum 18. Lebensjahr gültig.

Der Friedfischfischereischein gilt nur in Sachsen-Anhalt und wird in der Regel in anderen Bundesländern nicht anerkannt.

Die Prüfungsgebühr für die Jugendfischerprüfung beträgt 28,00 € und für die Friedfischfischerprüfung für Jugendliche von 14 – 18. Jahren ebenfalls 28,00 €. Ab 18 Jahre sind 56,00 € zu bezahlen. Die Jugendfischerprüfung ist nur bis zum 18.lebensjahr gültig. Der Kreisanglerverein bietet für den Friedfischfischereischein und den Jugendfischereischein einen Vorbereitungslehrgang von ca. 2 – 3 Std. für einen Unkostenbeitrag von 10,00 € an. Termin und Ort werden den Antragstellern ca. 3 ½ Wochen vor der Prüfung mitgeteilt.

 

Wichtig: Die jeweilige Prüfung ist Voraussetzung zur Erteilung eines entsprechenden Fischereischeines durch die Fischereibehörde. Danach ist erst der Erwerb einer „Fischereierlaubnis“ für das jeweilige Gewässer, wo man Angeln möchte, möglich. Diese Erlaubnis kann durch einen Verein, einen Fischer oder eine Privatperson, welche die Fischereiausübungsrechte besitzt, ausgegeben werden. Weitere Auskünfte erteilt der Kreisanglerverein Sangerhausen unter Tel. 01520-2521697.

F.G.

 

 

 

 

 

 

 

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MV des Landesanglerverbandes analysiert Entwicklung im Verband und bestimmt die nächsten Schritte

(26.03.2018)

Mit Forstdirektor Reinhold Sangen-Emden, Referent für Forst- und Jagdpolitik, Fischerei des Ministeriums, Werner Klasing, Präsident des Niedersächsischen Anglerverbandes, Olaf Lindner, Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit beim Bundesverband dem DAFV und Andreas Schlüter, Fischereiberater des Landes, bekundeten wichtige Arbeitspartner des LAV mit ihrer Teilnahme das Interesse an einer weiteren guten Entwicklung der Zusammenarbeit.

 

Nach dem ehrenden Gedenken der im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder, zeigte die lange Liste der Auszuzeichnenden, dass erfolgreich im Verband gearbeitet wurde. Nach dem im Herbst die Castingsportler für Ihre Leistungen auf der Mitgliederversammlung entsprechende Würdigung empfingen, standen diesmal Boots- und Brandungsangler in einer Reihe mit würdigen Verbandsfunktionären und verdienten Partnern.

 

In den sich anschließenden Grußworten wurden wichtige Facetten unserer Arbeit aus anderem Blickwinkel beleuchtet. Während Werner Klasing Mittel und Methoden von PETA als Tierrechtsorganisation bloßstellte und deren Geschäftsmodell gesellschaftskritisch beleuchtete, stellte er zum anderen eine neue Wissenschaftsstudie in Aussicht, die bisher ungeprüft angenommene, störende Einflüsse von Anglern am Gewässer wissenschaftlich hinterfragt.

 

Olaf Lindner stellte auf breiterer Front die Ausrichtung auf Arbeitsschwerpunkte des Bundesverbandes vor. Neben vielen richtigen Ansätzen, die die Unterstützung der breiten Anglerschaft auch bei uns genießen, gab es aber auch Bedenken zu einigen Vorhaben. Ob der neue Mitgliedsausweis die gewünschte Akzeptanz finden wird, ist ebenso fraglich, wie die Investition von Mitgliedsbeiträgen in neue Studien, deren Wert nur in neu gewonnen Erkenntnissen und nicht in der Bestätigung bekannter Zusammenhänge gerechtfertigt sein kann.

 

Das zentrale Thema im Bericht des Präsidenten war wohl die Sicherung grundlegender Bedingungen für die Ausübung der Angelfischerei in unserem Bundesland. Ausgehend von der Charakterisierung der Angelfischerei als uraltes Gemeingut der Menschen und zugleich kultureller Tradition, die gepflegt und weiterentwickelt werden muss, wurde in der Begründung der Bogen von der Analyse der Ausgaben des Verbandes in der Gegenwart, hin zu einer transparenten und alle Bereiche erfassenden Entwicklung gespannt. Als Schlüsselaufgabe zum Erhalt guter Angelbedingungen nannte er die inhaltliche Profilierung als Fachpfleger der Gewässer und Fischbestände vor Ort. Gerade mit der Diskussion des Entwurfes der NATURA 2000 Landesverordnung war es nach Auffassung von Bülau richtig und wichtig, in der Stellungnahme des Landesverbandes klarzustellen, dass die Angelfischerei tief verwurzelt in der Gesellschaft ist, die nicht nur als sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sondern auch als soziale Kraft, einen unschätzbaren Wert für die Gesellschaft leistet.

 

Daraus abgeleitet galt es die im Verordnungsentwurf aus unserer Sicht enthaltenen Schwachstellen klar zu benennen und unmissverständlich die Stellung der Angelfischerei zu beschreiben. Anglerinnen und Angler sind demnach nicht zu lenkende Touristen, sondern sind Garanten, deren unabdingbare Präsenz erst den guten Erhaltungszustand hervorbringt oder gar erhält.

Der Präsident dankte daher nochmals allen Vereinen für ein wichtiges Stück Fleißarbeit. Besonders hilfreich waren die Zuarbeiten unserer Anglervereine, durchgeführte Foren, Gesprächsrunden und Vororttermine in den speziellen Vogelschutzgebieten. Für den nun folgenden Abwägungsprozess wünschte er dem Land Klugheit, Weitsicht und Erfolg. Um aktiv in diesem Verfahren weiterhin zu agieren, wird es Ende April die nächste Abstimmung mit den Vereinen auf Landesebene geben.

 

Insgesamt bewertete der Präsident die Entwicklung im Verband als positiv. Mit 43.178 Mitgliedern, hat sich der positive Trend in der Mitgliederentwicklung fortgesetzt. Gleiches gilt für die Gewässerausstattung. 2017 konnten wir die Gesamtgewässerfläche um rund 1/3 beim Gewässereigentum steigern. Damit sind wir jetzt Besitzer von 153 ha. Dazu kommen noch unkündbare Erbpachtverträge mit einer Laufzeit von 99 Jahren, mit über 200 ha Flächenumfang.

 

Neben einem steigenden Angelkartenaustausch, dem bargeldlosen Umgang mit Startgebühren, bis hin zur Unterstützung der Jugendarbeit mit Materialien, zeigen getroffene Entscheidungen ihre positive Wirkung. 237 Stippruten, 18 Geräteboxen, 1128 Stundenpläne oder 1540 abgerufene Mahlhefte stehen für fast 5.000 €, die der LAV zur Förderung dieser Form für Jugendarbeit vor Ort 2017 ausgab. Mit Blick auf die Jugendlager erhofft sich der LAV für 2018 durch eine Verkürzung auf 4 Tage, einen Fortschritt bei der Gewinnung geeigneter Betreuern.

Mit Blick auf den Veranstaltungskalender des LAV umriss Bülau nochmals die mit der begrifflichen, auch einhergehenden inhaltlichen Neuausrichtung.

Der Vorsitzende der Verbandsjugend, Bernd Bergers berichtete im Anschluss über die Aufnahme der Verbandsjugend in den Landes- Kinder- und Jugendring, mit dessen Hilfe es besser gelingen soll, geeignete Jugendleiter auszubilden. Hier arbeitete er die Bedeutung der staatlich anerkannten „Juleica“ Zertifizierung heraus. Die Jugendleiter/In-Card (Juleica) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter-innen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber-innen. Darüber hinaus ergeben sich über den Jugendring vielfältige Chancen, noch eigenständiger zu wirken.

Im Anschluss folgten die Berichte der Kommissionen und die Abstimmungen zu den Anträgen.

Beschlossen wurden:

  • Bericht des Präsidiums
  • Bericht der Mandatsprüfungskommission
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Bericht der Antragskommission
  • Ergebnisrechnung 2017
  • Entlastung des Präsidiums
  • Finanzplan 2018
  • Beitragsrichtlinie 2019
  • Änderung 4.3 der Gewässerordnung des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt e.V.
  • Änderung von Ziffer 5.3 der Ordnung über den allgemeinen Gewässerfonds                                                                                   

 

 

Alle Berichte und Anträge wurden mit großer Mehrheit angenommen. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass es offenbar im Präsidium (noch) nicht gelungen ist, bei unterschiedlichen Sichtweisen, eine einheitliche Außenwirkung zu erzielen. GJ

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Aalpost an den Minister

(02.12.2017)

Angesichts immer lauter werdender Forderungen, zum Schutz des Aals die Angelfischerei auf ihn jetzt auch in den Binnengewässern einzuschränken, hat die Präsidentin des DAFV, Frau Dr. Christel Happach-Kasan, sich mit einem offenen Brief an den Minister für Ernährung und Landwirtschaft gewandt.

Die ganze [Meldung] mit dem Brief findet ihr über den geschalteten Link.

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Staatssekretär eröffnet Naturlehrpfad an der Helme-Talsperre Kelbra

(05.11.2017)

Manchmal dauern Dinge etwas länger… immerhin mehr als ein Jahr von der Idee bis zur Fertigstellung des neuen Naturlehrpfades an der Talsperre Kelbra.

 

Bereits im Oktober 2016 trafen sich Vertreter des Talsperren-Betriebes und Mitglieder des Vorstandes des Kreisanglervereines Sangerhausen, um einen Naturlehrpfad im Bereich der Staumauer der Helme-Talsperre bei Kelbra vorzubereiten.

Man einigte sich auf zunächst 9 Tafeln, welche die Bedeutung des Stausees Kelbra für den Hochwasserschutz und einer einzigartigen Natur dem Besucher näherbringen soll.

 

An allen Eingängen zum Damm, sowie am Nebendamm, wurden künstlerisch hochwertige Tafeln aufgestellt. Die Rahmen stellte der Talsperren-Betrieb zur Verfügung. Vier Tafeln mit den Schwerpunkten Greifvögel, Amphibien, fischfressende Vögel und der Kranichzug am Stausee wurden durch die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes gefördert. Fünf weitere Tafeln mit den Themen Fische im Stausee, Wasserqualität sowie die Bedeutung der Talsperre Kelbra, insbesondere für die Helme, wurden durch die Fischereiabgabe des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt. Projektträger war der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V..

 

Besonders erfreulich war die Tatsache, dass am letzten Freitag der Staatssekretär im Umweltministerium, Herr Klaus Rehda, gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Talsperren-Betriebes, Herrn Burkard Henning, den Anglern und anderen Gästen, den Naturlehrpfad eröffnete.

 

Diese neun Tafeln sollen erst ein Anfang sein und mit weiteren Tierarten ergänzt werden. Besucher des Dammes müssen sich allerdings noch bis zum April 2018 gedulden. Seit 1. November ist der Damm der Talsperre Kelbra für den Besucherverkehr vorübergehend gesperrt, genau wie der Rundwanderweg Richtung Aumühle.  FG

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Aalfangverbot für 2018 vorerst vom Tisch

(11.10.2017)

 

Einigung auf Ostsee-Fangquoten beim Dorsch für 2018

 

Die Fangmenge für den westlichen Dorsch in der Ostsee wird im Vergleich zum Vorjahr unverändert bleiben. Das bedeutet zugleich einen Fortbestand des "bag-limits" für Angler auch für das kommende Jahr. Während die Ministerrunde in Luxemburg die erlaubten Fangmengen für Hering in der zentralen Ostsee (plus 20 Prozent) und für Sprotte in der gesamten Ostsee (plus ein Prozent) beschloss, dürfen die für Deutschland wichtigen Herings-Bestände in der westlichen Ostsee im kommenden Jahr um 39 Prozent weniger befischt werden.

 

Dass es dem Aal schlecht geht, wissen wir. Die Ursachen sind vielschichtig. Um langfristig die Bestände zu stabilisieren, gibt es seit Jahren ein von Anglern und Binnenfischern getragenes Aal-Management. Unter Berücksichtigung vieler Anstrengungen, soll 2018 eine gesamteuropäische Lösung gesucht werden. Wie diese aussieht, wissen wir noch nicht. Angelverbote sind jedoch aus unserer Sicht kontraproduktiv, da mit sinkendem Nutzungsinteresse die Art mit den Anglern einen ihrer wichtigsten Förderer verliert.

 

Weitere Informationen gibt es beim [DAFV].

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