Kreisanglerverein Sangerhausen e.V.

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Gartenstr. 3
06537 Kelbra (Kyffhäuser)

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Homepage: www.kreisanglerverein-sangerhausen.de

Faszination Angelfischerei

 

Seien Sie herzlich willkommen.

Schön, dass Sie uns einen Augenblick Ihrer Zeit schenken.

 

Wir erlauben uns zu Beginn, Sie auf einen kleinen Ausflug in die Belletristik mitzunehmen. 

Wer kennt sie nicht, die großen Romane der Weltliteratur. Herman Melville´s „Moby Dick“ oder Ernest Hemingway`s „Der alter Mann und das Meer“. Diese brillant erzählten Träume von unendlicher Weite und schäumenden Meer, grenzenloser Kraft und fesselnden Abenteuer, unbändiger Naturgewalt und  beeindruckender Einzigartigkeit.

Izaak Walton`s „Der vollkommende Angler“ oder Max Piper`s „Der vielseitige Angler“ entführen ebenso gekonnt in eine Welt, die Hemingway als „das letzte große Abenteuer des 20. Jahrhunderts“ bezeichnete.

Diese kleinen, eingefangenen Schnappschüsse in unserem Innersten, sind die winzigen Steine im großen Mosaik der Faszination, die der Angelfischerei innewohnt. Nicht zufällig trifft daher in unserer reglementierten, digitalisierten Welt der Ausspruch Hemingway`s erst recht im 21. Jahrhundert, den Kern der Emotionen genau.

Beim Durchblättern unserer Seiten, werden viele Facetten unseres Engagements und Hobbys nacherlebbar. Und vielleicht empfinden Sie bei der Vorfreude auf die nächste Seite, den gleichen Spirit, wie ihn Bertold Brecht in dem kleinen Satz komprimierte: „Komm geh’ mit angeln, sagte der Fischer zum Wurm”.

 

Der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V.

 

Verdienter Verein des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt e.V.Der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V. ist ein Zusammenschluss von 20 Anglervereinen aus dem      Landkreis Mansfeld-Südharz im Südwesten des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.

Das Einzugsgebiet des Vereins entspricht dem des ehemaligen Landkreises Sangerhausen.
Er setzt sich für die Erhaltung und Schaffung gesunder Lebensräume für die Tierwelt, insbesondere an den ihm zur Pacht bzw. Nutzung überlassenen Gewässer ein.

Der Kreisanglerverein will entsprechend der gültigen Gesetze, alle Formen des Angelns erhalten und verbessern, sowie einen spezifischen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten.

Aktiv wirkt er an der Pflege der Gewässer und an der Hege der Fischbestände mit.

Auf Vorschlag des Vereins wurde vom gemeinsamen Gewässerbeirat der Naturfreunden Deutschlands und des Anglerverbandes das Fließgewässer Helme im bundesweiten Bewerbungsverfahren ausgewählt und dem Bundesumweltministerium zur Proklamation als VII. Titelträger "Flusslandschaft des Jahres" vorgeschlagen. Für die mit der Titelträgerschaft im Zusammenhang stehenden Leistungen, wurde der Kreisverein durch den Landesverband mit dem Titel "Verdienter Verein des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt e.V." geehrt.

 

 

 

So gesehen ist Angelfischerei Artenschutz durch Artennutz mit Nachhaltigkeit!

 

 

                            Landesanglerverband Sachsen-Anhalt                       DAFV

 


 
Der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V. ist Mitglied im Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V. und im Verband für Angeln und Naturschutz am Süßen See und Umgebung e. V. und ist mittelbares Mitglied im Deutschen Angelfischerverband e.V..
Der Kreisanglerverein und seine Vereine sind Pächter von rund 630 ha Angelgewässerfläche. Darüber hinaus hat der Kreisverein die von ihm bewirtschafteten Gewässer in den "Gemeinsamen Gewässerfonds des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt" eingebracht. Dadurch können über 12.000 ha Wasserfläche im Bundesland, ohne weitere Kosten, durch unsere Mitglieder zur Ausübung der Angelfischerei genutzt werden. Lediglich für die Salmonidengewässer ist eine zusätzliche Angelberechtigung (z.Z. 15,00 € im Jahr) notwendig.
 

 

Mitgliedschaft

 

Inhaber eines gültigen Fischereischeines können in einem der 20 Vereine Mitglied werden. Dazu ist ein schriftlicher Antrag an einen der Vereinsvorstände zu stellen. Dieser entscheidet dann selbständig über die Aufnahme. Nach Entrichtung einer Aufnahmegebühr bzw. des Mitgliedsbeitrages erhält das Mitglied die notwendigen Unterlagen wie Mitgliedsausweis, Fangbuch, Fischereierlaubnisschein und Gewässerordnung.

 

 


Aktuelle Meldungen

Umweltkatastrophe im FFH-Gebiet 0098 mit biblischen Ausmaß droht - aktualisiert am 08. April

(06.04.2018)

Gewässeverunreinigung erreicht Wippertalsperre

Durch eine Havarie in einer Biogasanlage in Hayn (Ortsteil der Einheitsgemeinde Südharz in LK MSH) gelangten tausende von Litern nach Jauche riechenden Gärsaftes über den Hagelsbach in die Wolfsberger Wipper. Sie ist mit 14,4 km der bedeutenste Zufluß oberhalb der Vorsperre Wippra und ist eines der landschaftlich schönsten Fischereipachtgewässer des KAV.

 

Mehr als 160 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des THW waren nach Meldungen von Presse und Rundfunk vor Ort. Die MZ brichtete im WEB bereits ausführlich unter dem Titel: "Umweltkatastrophe droht"

 

Das naturnahe Gewässer der Forellenregion beherbergte bis zur Katastrophe neben der häufig vorkommenden Bachforelle, verbeitet die Groppe, sowie vereinzelt Bachneunauge, Elritze und Schmerle (mit Groppe und Bachneunauge sind 2 Fischarten des Anhangs II der FFH-Richtlinie betroffen). All diese Arten dürften einen Totalverlust erlitten haben. Selbst für Kammmolch und Mopsfledermaus, weitere Arten im Gebiet, die ebenfalls im Anhang 2 gelistet sind, wird es bedrohlich.

 

Aber es kommt noch schlimmer. Heute Abend (Freitag den 6.4.2018) gegen 19.30 Uhr, ist die Jauche inzwischen in der Wippertalsperre angekommen. Hier bahnt sich eine Umweltkatastrophe biblischen Außmaßes an. Mit 32 ha Fläche und einem Stauvolumen von ungefähr 2 Mio m³  ist nich nur ein landschaftliches Kleinod bedroht, sondern auch ein einzigartiges Anglerparadies. Der Schaden für das FFH Gebiet Wipper ist noch nicht abschätzbar. Auf Grund der schwarzen Färbung des Wassers und der beginnenden Dunkelheit konnten noch keine toten Fische festgestellt werden. Das volle Schadensausmaß zu ermitteln, wird den Spezialisten obliegen. Weiterführende Fragen werden uns nicht nur in den nächsten Tagen, sondern lange Zeit noch beschäftigen. Wir werden weiter darüber berichten.

Frank Gabriel

 

Aktualisierung:

Offenbar ist es den Einsatzkräften gelungen, noch am Tag der Havarie das Leck zu schließen. Warum aber vor Ort am darauffolgenden Tag nicht daran weitergearbeitet wird, den Eintrag gewässerschädigender Substanzen in die Wolfsberger Wipper und damit in die Wippertalsperre zu verhindern, wird noch zu klären sein. Am Sonnabend konnte man den weiteren Eintrag der Gärflüssigkeit ins Gewässer nicht nur sehen, sondern bis zur Talsperre riechen.

Foto zu Meldung: Umweltkatastrophe im FFH-Gebiet 0098 mit biblischen Ausmaß droht - aktualisiert am 08. April

MV des Landesanglerverbandes analysiert Entwicklung im Verband und bestimmt die nächsten Schritte

(26.03.2018)

Mit Forstdirektor Reinhold Sangen-Emden, Referent für Forst- und Jagdpolitik, Fischerei des Ministeriums, Werner Klasing, Präsident des Niedersächsischen Anglerverbandes, Olaf Lindner, Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit beim Bundesverband dem DAFV und Andreas Schlüter, Fischereiberater des Landes, bekundeten wichtige Arbeitspartner des LAV mit ihrer Teilnahme das Interesse an einer weiteren guten Entwicklung der Zusammenarbeit.

 

Nach dem ehrenden Gedenken der im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder, zeigte die lange Liste der Auszuzeichnenden, dass erfolgreich im Verband gearbeitet wurde. Nach dem im Herbst die Castingsportler für Ihre Leistungen auf der Mitgliederversammlung entsprechende Würdigung empfingen, standen diesmal Boots- und Brandungsangler in einer Reihe mit würdigen Verbandsfunktionären und verdienten Partnern.

 

In den sich anschließenden Grußworten wurden wichtige Facetten unserer Arbeit aus anderem Blickwinkel beleuchtet. Während Werner Klasing Mittel und Methoden von PETA als Tierrechtsorganisation bloßstellte und deren Geschäftsmodell gesellschaftskritisch beleuchtete, stellte er zum anderen eine neue Wissenschaftsstudie in Aussicht, die bisher ungeprüft angenommene, störende Einflüsse von Anglern am Gewässer wissenschaftlich hinterfragt.

 

Olaf Lindner stellte auf breiterer Front die Ausrichtung auf Arbeitsschwerpunkte des Bundesverbandes vor. Neben vielen richtigen Ansätzen, die die Unterstützung der breiten Anglerschaft auch bei uns genießen, gab es aber auch Bedenken zu einigen Vorhaben. Ob der neue Mitgliedsausweis die gewünschte Akzeptanz finden wird, ist ebenso fraglich, wie die Investition von Mitgliedsbeiträgen in neue Studien, deren Wert nur in neu gewonnen Erkenntnissen und nicht in der Bestätigung bekannter Zusammenhänge gerechtfertigt sein kann.

 

Das zentrale Thema im Bericht des Präsidenten war wohl die Sicherung grundlegender Bedingungen für die Ausübung der Angelfischerei in unserem Bundesland. Ausgehend von der Charakterisierung der Angelfischerei als uraltes Gemeingut der Menschen und zugleich kultureller Tradition, die gepflegt und weiterentwickelt werden muss, wurde in der Begründung der Bogen von der Analyse der Ausgaben des Verbandes in der Gegenwart, hin zu einer transparenten und alle Bereiche erfassenden Entwicklung gespannt. Als Schlüsselaufgabe zum Erhalt guter Angelbedingungen nannte er die inhaltliche Profilierung als Fachpfleger der Gewässer und Fischbestände vor Ort. Gerade mit der Diskussion des Entwurfes der NATURA 2000 Landesverordnung war es nach Auffassung von Bülau richtig und wichtig, in der Stellungnahme des Landesverbandes klarzustellen, dass die Angelfischerei tief verwurzelt in der Gesellschaft ist, die nicht nur als sinnvolle Freizeitbeschäftigung, sondern auch als soziale Kraft, einen unschätzbaren Wert für die Gesellschaft leistet.

 

Daraus abgeleitet galt es die im Verordnungsentwurf aus unserer Sicht enthaltenen Schwachstellen klar zu benennen und unmissverständlich die Stellung der Angelfischerei zu beschreiben. Anglerinnen und Angler sind demnach nicht zu lenkende Touristen, sondern sind Garanten, deren unabdingbare Präsenz erst den guten Erhaltungszustand hervorbringt oder gar erhält.

Der Präsident dankte daher nochmals allen Vereinen für ein wichtiges Stück Fleißarbeit. Besonders hilfreich waren die Zuarbeiten unserer Anglervereine, durchgeführte Foren, Gesprächsrunden und Vororttermine in den speziellen Vogelschutzgebieten. Für den nun folgenden Abwägungsprozess wünschte er dem Land Klugheit, Weitsicht und Erfolg. Um aktiv in diesem Verfahren weiterhin zu agieren, wird es Ende April die nächste Abstimmung mit den Vereinen auf Landesebene geben.

 

Insgesamt bewertete der Präsident die Entwicklung im Verband als positiv. Mit 43.178 Mitgliedern, hat sich der positive Trend in der Mitgliederentwicklung fortgesetzt. Gleiches gilt für die Gewässerausstattung. 2017 konnten wir die Gesamtgewässerfläche um rund 1/3 beim Gewässereigentum steigern. Damit sind wir jetzt Besitzer von 153 ha. Dazu kommen noch unkündbare Erbpachtverträge mit einer Laufzeit von 99 Jahren, mit über 200 ha Flächenumfang.

 

Neben einem steigenden Angelkartenaustausch, dem bargeldlosen Umgang mit Startgebühren, bis hin zur Unterstützung der Jugendarbeit mit Materialien, zeigen getroffene Entscheidungen ihre positive Wirkung. 237 Stippruten, 18 Geräteboxen, 1128 Stundenpläne oder 1540 abgerufene Mahlhefte stehen für fast 5.000 €, die der LAV zur Förderung dieser Form für Jugendarbeit vor Ort 2017 ausgab. Mit Blick auf die Jugendlager erhofft sich der LAV für 2018 durch eine Verkürzung auf 4 Tage, einen Fortschritt bei der Gewinnung geeigneter Betreuern.

Mit Blick auf den Veranstaltungskalender des LAV umriss Bülau nochmals die mit der begrifflichen, auch einhergehenden inhaltlichen Neuausrichtung.

Der Vorsitzende der Verbandsjugend, Bernd Bergers berichtete im Anschluss über die Aufnahme der Verbandsjugend in den Landes- Kinder- und Jugendring, mit dessen Hilfe es besser gelingen soll, geeignete Jugendleiter auszubilden. Hier arbeitete er die Bedeutung der staatlich anerkannten „Juleica“ Zertifizierung heraus. Die Jugendleiter/In-Card (Juleica) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter-innen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber-innen. Darüber hinaus ergeben sich über den Jugendring vielfältige Chancen, noch eigenständiger zu wirken.

Im Anschluss folgten die Berichte der Kommissionen und die Abstimmungen zu den Anträgen.

Beschlossen wurden:

  • Bericht des Präsidiums
  • Bericht der Mandatsprüfungskommission
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Bericht der Antragskommission
  • Ergebnisrechnung 2017
  • Entlastung des Präsidiums
  • Finanzplan 2018
  • Beitragsrichtlinie 2019
  • Änderung 4.3 der Gewässerordnung des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt e.V.
  • Änderung von Ziffer 5.3 der Ordnung über den allgemeinen Gewässerfonds                                                                                   

 

 

Alle Berichte und Anträge wurden mit großer Mehrheit angenommen. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass es offenbar im Präsidium (noch) nicht gelungen ist, bei unterschiedlichen Sichtweisen, eine einheitliche Außenwirkung zu erzielen. GJ

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Fischerprüfung erfolgreich bestanden

(19.03.2018)

Am vergangenen Wochenende fanden sich fünfundvierzig Frauen und Männer zur Ablegung der Fischerprüfung in der Kreisstadt ein.

 

Vorausgegangen war ein mehrtägiger, 30 Stunden umfassender Lehrgang zur Vermittlung von Sach- und Fachkunde in vier Bereichen. In Rechts-, Gewässer-, Fisch- und Gerätekunde erlangten die Lehrgangsteilnehmer das notwendige Rüstzeug, um am Gewässer und im Umgang mit den Fischen sicher und gesetzeskonform zu agieren.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnten am Sonnabend den schriftlichen Teil, der aus 60 Fragen bestand, mit Erfolg absolvieren. Fünf gelang dies sogar ohne Fehler. In den anschließenden mündlichen Prüfungen bestätigten allen Teilnehmer ihr vorhandenes Wissen. Damit stand den Glückwünschen zur bestandenen Prüfung nichts mehr entgegen.

Jetzt heißt es schnell die erforderlichen Dokumente zu beantragen, um bereits die ersten Sonnenstrahlen in den kommenden Tagen für einen gelungenen Saisonauftakt zu nutzen.

Ein herzliches Dankeschön geht von der Prüfungskommission an die Untere Fischereibehörde, die mit Frau Abicht eine kompetente Vertretung zur Prüfung entsandte.

Parallel zur „Großen Fischerprüfung“ absolvierte der vom Land lizensierte KAV Sangerhausen seine Prüfung zum Jugendfischereischein und zum Friedfischfischereischein. Auch hier bestanden alle 13 Teilnehmer mit Bravour die Prüfung.

Die Prüfungskommission wünscht allen Absolventen für die beginnende Angelsaison Petri Heil. GJ

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Aalpost an den Minister

(02.12.2017)

Angesichts immer lauter werdender Forderungen, zum Schutz des Aals die Angelfischerei auf ihn jetzt auch in den Binnengewässern einzuschränken, hat die Präsidentin des DAFV, Frau Dr. Christel Happach-Kasan, sich mit einem offenen Brief an den Minister für Ernährung und Landwirtschaft gewandt.

Die ganze [Meldung] mit dem Brief findet ihr über den geschalteten Link.

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Staatssekretär eröffnet Naturlehrpfad an der Helme-Talsperre Kelbra

(05.11.2017)

Manchmal dauern Dinge etwas länger… immerhin mehr als ein Jahr von der Idee bis zur Fertigstellung des neuen Naturlehrpfades an der Talsperre Kelbra.

 

Bereits im Oktober 2016 trafen sich Vertreter des Talsperren-Betriebes und Mitglieder des Vorstandes des Kreisanglervereines Sangerhausen, um einen Naturlehrpfad im Bereich der Staumauer der Helme-Talsperre bei Kelbra vorzubereiten.

Man einigte sich auf zunächst 9 Tafeln, welche die Bedeutung des Stausees Kelbra für den Hochwasserschutz und einer einzigartigen Natur dem Besucher näherbringen soll.

 

An allen Eingängen zum Damm, sowie am Nebendamm, wurden künstlerisch hochwertige Tafeln aufgestellt. Die Rahmen stellte der Talsperren-Betrieb zur Verfügung. Vier Tafeln mit den Schwerpunkten Greifvögel, Amphibien, fischfressende Vögel und der Kranichzug am Stausee wurden durch die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes gefördert. Fünf weitere Tafeln mit den Themen Fische im Stausee, Wasserqualität sowie die Bedeutung der Talsperre Kelbra, insbesondere für die Helme, wurden durch die Fischereiabgabe des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt. Projektträger war der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V..

 

Besonders erfreulich war die Tatsache, dass am letzten Freitag der Staatssekretär im Umweltministerium, Herr Klaus Rehda, gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Talsperren-Betriebes, Herrn Burkard Henning, den Anglern und anderen Gästen, den Naturlehrpfad eröffnete.

 

Diese neun Tafeln sollen erst ein Anfang sein und mit weiteren Tierarten ergänzt werden. Besucher des Dammes müssen sich allerdings noch bis zum April 2018 gedulden. Seit 1. November ist der Damm der Talsperre Kelbra für den Besucherverkehr vorübergehend gesperrt, genau wie der Rundwanderweg Richtung Aumühle.  FG

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Aalfangverbot für 2018 vorerst vom Tisch

(11.10.2017)

 

Einigung auf Ostsee-Fangquoten beim Dorsch für 2018

 

Die Fangmenge für den westlichen Dorsch in der Ostsee wird im Vergleich zum Vorjahr unverändert bleiben. Das bedeutet zugleich einen Fortbestand des "bag-limits" für Angler auch für das kommende Jahr. Während die Ministerrunde in Luxemburg die erlaubten Fangmengen für Hering in der zentralen Ostsee (plus 20 Prozent) und für Sprotte in der gesamten Ostsee (plus ein Prozent) beschloss, dürfen die für Deutschland wichtigen Herings-Bestände in der westlichen Ostsee im kommenden Jahr um 39 Prozent weniger befischt werden.

 

Dass es dem Aal schlecht geht, wissen wir. Die Ursachen sind vielschichtig. Um langfristig die Bestände zu stabilisieren, gibt es seit Jahren ein von Anglern und Binnenfischern getragenes Aal-Management. Unter Berücksichtigung vieler Anstrengungen, soll 2018 eine gesamteuropäische Lösung gesucht werden. Wie diese aussieht, wissen wir noch nicht. Angelverbote sind jedoch aus unserer Sicht kontraproduktiv, da mit sinkendem Nutzungsinteresse die Art mit den Anglern einen ihrer wichtigsten Förderer verliert.

 

Weitere Informationen gibt es beim [DAFV].

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