Kreisanglerverein Sangerhausen e.V.

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Gartenstr. 3
06537 Kelbra (Kyffhäuser)

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.kreisanglerverein-sangerhausen.de

Faszination Angelfischerei

 

Seien Sie herzlich willkommen.

Schön, dass Sie uns einen Augenblick Ihrer Zeit schenken.

 

Wir erlauben uns zu Beginn, Sie auf einen kleinen Ausflug in die Belletristik mitzunehmen. 

Wer kennt sie nicht, die großen Romane der Weltliteratur. Herman Melville´s „Moby Dick“ oder Ernest Hemingway`s „Der alter Mann und das Meer“. Diese brillant erzählten Träume von unendlicher Weite und schäumenden Meer, grenzenloser Kraft und fesselnden Abenteuer, unbändiger Naturgewalt und  beeindruckender Einzigartigkeit.

Izaak Walton`s „Der vollkommende Angler“ oder Max Piper`s „Der vielseitige Angler“ entführen ebenso gekonnt in eine Welt, die Hemingway als „das letzte große Abenteuer des 20. Jahrhunderts“ bezeichnete.

Diese kleinen, eingefangenen Schnappschüsse in unserem Innersten, sind die winzigen Steine im großen Mosaik der Faszination, die der Angelfischerei innewohnt. Nicht zufällig trifft daher in unserer reglementierten, digitalisierten Welt der Ausspruch Hemingway`s erst recht im 21. Jahrhundert, den Kern der Emotionen genau.

Beim Durchblättern unserer Seiten, werden viele Facetten unseres Engagements und Hobbys nacherlebbar. Und vielleicht empfinden Sie bei der Vorfreude auf die nächste Seite, den gleichen Spirit, wie ihn Bertold Brecht in dem kleinen Satz komprimierte: „Komm geh’ mit angeln, sagte der Fischer zum Wurm”.

 

Der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V.

 

Verdienter Verein des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt e.V.Der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V. ist ein Zusammenschluss von 20 Anglervereinen aus dem      Landkreis Mansfeld-Südharz im Südwesten des Bundeslandes Sachsen-Anhalt.

Das Einzugsgebiet des Vereins entspricht dem des ehemaligen Landkreises Sangerhausen.
Er setzt sich für die Erhaltung und Schaffung gesunder Lebensräume für die Tierwelt, insbesondere an den ihm zur Pacht bzw. Nutzung überlassenen Gewässer ein.

Der Kreisanglerverein will entsprechend der gültigen Gesetze, alle Formen des Angelns erhalten und verbessern, sowie einen spezifischen Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten.

Aktiv wirkt er an der Pflege der Gewässer und an der Hege der Fischbestände mit.

Auf Vorschlag des Vereins wurde vom gemeinsamen Gewässerbeirat der Naturfreunden Deutschlands und des Anglerverbandes das Fließgewässer Helme im bundesweiten Bewerbungsverfahren ausgewählt und dem Bundesumweltministerium zur Proklamation als VII. Titelträger "Flusslandschaft des Jahres" vorgeschlagen. Für die mit der Titelträgerschaft im Zusammenhang stehenden Leistungen, wurde der Kreisverein durch den Landesverband mit dem Titel "Verdienter Verein des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt e.V." geehrt.

 

 

 

So gesehen ist Angelfischerei Artenschutz durch Artennutz mit Nachhaltigkeit!

 

 

                            Landesanglerverband Sachsen-Anhalt                       DAFV

 


 
Der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V. ist Mitglied im Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V. und im Verband für Angeln und Naturschutz am Süßen See und Umgebung e. V. und ist mittelbares Mitglied im Deutschen Angelfischerverband e.V..
Der Kreisanglerverein und seine Vereine sind Pächter von rund 630 ha Angelgewässerfläche. Darüber hinaus hat der Kreisverein die von ihm bewirtschafteten Gewässer in den "Gemeinsamen Gewässerfonds des Landesanglerverbandes Sachsen-Anhalt" eingebracht. Dadurch können über 12.000 ha Wasserfläche im Bundesland, ohne weitere Kosten, durch unsere Mitglieder zur Ausübung der Angelfischerei genutzt werden. Lediglich für die Salmonidengewässer ist eine zusätzliche Angelberechtigung (z.Z. 15,00 € im Jahr) notwendig.
 

 

Mitgliedschaft

 

Inhaber eines gültigen Fischereischeines können in einem der 20 Vereine Mitglied werden. Dazu ist ein schriftlicher Antrag an einen der Vereinsvorstände zu stellen. Dieser entscheidet dann selbständig über die Aufnahme. Nach Entrichtung einer Aufnahmegebühr bzw. des Mitgliedsbeitrages erhält das Mitglied die notwendigen Unterlagen wie Mitgliedsausweis, Fangbuch, Fischereierlaubnisschein und Gewässerordnung.

 

 


Aktuelle Meldungen

# PROTECTWATER -Pressemitteilung des DAFV

(14.03.2019)


Berlin, 13. März 2019

380.000 sagen der EU-Kommission: „Hände weg vom Wassergesetz!“

Ca. 380.000 europäische Bürgerinnen und Bürger haben die EU-Kommission aufgefordert, die strengen europäischen Wassergesetze zu verteidigen. Es war eine der größten Öffentlichkeitsbeteiligungen in der Geschichte der Europäischen Union. Das Gesetz, die so genannte Wasserrahmenrichtline (WRRL), soll sicherstellen, dass Flüsse, Seen und Feuchtgebiete wieder einen guten ökologischen Zustand erreichen. Für die Zukunft beinhaltet das Gesetz ein Verschlechterungsverbot.
Über 100 NGOs haben mit der Kampagne #ProtectWater Bürger aus ganz Europa aufgerufen, sich für die Aufrechterhaltung der starken europäischen Gesetze zur Wiederherstellung und Erhaltung der Gewässer einzusetzen. Die EU führt derzeit einen so genannten „fitness-check“ der Gesetzgebung durch. Mehrere Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, hatten sich dafür eingesetzt, die Richtlinie aufzuweichen und die Frist für deren Umsetzung erneut zu verlängern.
Eine der größten Öffentlichkeitsbeteiligungen in der Geschichte der EU
„Es ist ein starkes Zeichen, dass sich 380.000 Europäerinnen und Europäer an der Kampagne beteiligt haben. Sie haben ihren Regierungen laut und deutlich gesagt, dass sie die bestehenden Richtlinien nicht abändern, sondern nun endlich umsetzen sollen. Unsere Gewässer sind die Lebensadern in der Natur, ihr Erhalt ist unser aller Lebensgrundlage und damit nicht verhandelbar.“, so Dr. Christel Happach-Kasan, Präsidentin des Deutschen Angelfischerverbandes (DAFV), „2000 wurde das Gesetz unterzeichnet und 2003 begann die Umsetzung. In 16 Jahren hat es Deutschland gerade einmal geschafft, 8% der Gewässer in einen guten ökologischen Zustand zu überführen und belegt damit in Europa den drittletzten Platz. Wir fordern den Bund und die Länder auf, die Untätigkeit zu beenden und nun endlich ernsthafte Anstrengungen für die Gewässer und die Fische zu unternehmen, anstatt zu versuchen, das Gesetz zu ändern oder die Fristen zu verlängern.“.

Mehr als 130 Organisationen für die Gewässer in der EU
Die #ProtectWater Kampagne ist ein Zusammenschluss der European Anglers Alliance, dem European Environmental Bureau, WWF und der European Rivers Network and Wetlands International – welche zusammen die Living Rivers Europe Koalition geformt haben. Nach 20 Jahren hat die EU-Kommission die Wasserrahmenrichtlinie einem Fitness-Check unterzogen. Dabei haben alle EU-Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, im Rahmen einer Öffentlichkeitsbeteiligung ihre Meinung zu äußern. Diese haben nun ein klares Votum gegen die Änderung der bestehenden Gesetzgebung zum Ausdruck gebracht. Die Kampagne wurde im Oktober 2018 gestartet und von mehr als 130 Organisationen aus ganz Europa unterstützt.

Angler aus Deutschland zeigen das größte Engagement
Unter den Anglern hatte Deutschland mit großem Abstand die meisten Unterstützer in Europa: „Das zeigt, dass sich die Angler in Deutschland für ihre Gewässer und die darin lebenden Fische aktiv einsetzten. In Deutschland haben Angler eine staatliche Ausbildung absolviert und eine gesetzlich verankerte Hegeverpflichtung. Die ehrenamtliche Hege und Pflege der Fische und Gewässer hat eine lange Tradition und sie nehmen damit eine aktive Rolle für den Schutz und den Erhalt der Gewässer in unserem Land ein.“, so Alexander Seggelke, Geschäftsführer des DAFV, „Wir haben es satt, in heißen Sommern massenweise tote Fische aus Gewässern zu ziehen, die durch die vielen negativen Veränderungen einfach keinen Puffer mehr haben, auch mal eine Ausnahmesituation zu überbrücken. In den Oberläufen unserer Flüsse gibt es alle paar Kilometer eine Sperre für Fische. Jeder einzelne Betreiber solcher kleinen Wasserkraftwerke meint, er tut ein gutes Werk für die Umwelt. In der Summe sterben uns die Fischarten aus, da sie ihre Lebensräume nicht mehr erreichen können. Die fehlende Vernetzung der Lebensräume hat jüngst auch die UNO als eine der größten Bedrohungen für die Arterhaltung beschrieben.“.


Wie geht es jetzt weiter?
Die offizielle Auswertung der am 12. März beendeten Öffentlichkeitsbeteiligung wird voraussichtlich im Herbst 2019 von der EU veröffentlicht. Die finale Entscheidung über die Zukunft der Wasserrahmenrichtlinie wird im ersten Halbjahr 2020 erwartet. Die Living Rivers Europe Koalition wird den weiteren Verlauf kritisch begleiten und sich entschieden dafür einsetzten, dass die Ziele dieser bahnbrechenden Richtlinie von den Mitgliedsstaaten vollständig umgesetzt und deren Einhaltung von der Kommission überprüft wird. Damit spätestens 2027 die Mehrheit der Gewässer und der darin lebenden Fischbestände wieder einen guten ökologischen Zustand erreichen.

Über die Wasserrahmenrichtline
Die WRRL ist eine der weitreichendsten Umweltgesetzgebungen in der EU. Die Richtlinie umfasst den Schutz, die Verbesserung und die Wiederherstellung der Flüsse, Seen, Küstengewässer und Feuchtgebiete.
Im Rahmen der WRRL haben sich die Mitgliedsstaaten verpflichtet, die Mehrheit der Gewässer bis zum Jahr 2015, doch spätestens bis 2027 in einen „guten ökologischen Zustand“ zu versetzen. Außerdem gilt für den erreichten Zustand ein Verschlechterungsverbot.
Die WRRL wird derzeit im Rahmen eines „Fitness-Check“ überprüft. Alle Teile der Richtlinie werden dabei auf Relevanz, Effektivität, Effizienz und Kohärenz mit angrenzenden Richtlinien überprüft. Das beinhaltet eine öffentliche Beteiligung der Bürger und Fachleute.



Der DEUTSCHE ANGELFISCHERVERBAND e.V. (DAFV)
Der Deutsche Angelfischerverband e.V. besteht aus 27 Landes- und Spezialverbänden mit ca. 9.000 Vereinen, in denen insgesamt rund 500.000 Mitglieder organisiert sind. Der DAFV ist der Dachverband der Angelfischer in Deutschland. Er ist gemeinnützig und anerkannter Naturschutz- und Umweltverband. Der Sitz des Verbandes ist Berlin. Er ist im Vereinsregister unter der Nummer 32480 B beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingetragen und arbeitet auf Grundlage seiner Satzung.

Kontakt:
Olaf Lindner • Tel: 030 97104379 • Email: o.lindner@dafv.de • Web: www.dafv.de

Text: © DEUTSCHER ANGELFISCHERVERBAND e.V. 2018

 

Foto zur Meldung: # PROTECTWATER -Pressemitteilung des DAFV
Foto: Bild: DAFV

Vertreterversammlung des KAV wählt neuen Vorstand

(10.03.2019)

hochrangiger Gästeliste Ausdruck für Wertschätzung der Arbeit

Sangerhausen, den 10.März 2019

 

Sonntagvormittag trafen sich die Delegierten des Kreisanglervereins Sangerhausen, um Bilanz über die vergangene Wahlperiode zu ziehen und Grundzüge für die kommenden 4 Jahre zu beraten.

Zur Versammlung hatte der Verein, der sich als parteiunabhängig sieht und Mitglieder aus allen Bevölkerungsschichten, vom Facharzt über den Facharbeiter, vom Rentner bis zum Harz4 -Empfänger organisiert, Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und der Verwaltung eingeladen.

 

Und bei der Begrüßung konnte der Vorsitzende, Gerhard Jarosz, viele hochrangige Repräsentanten willkommen heißen. Unter Ihnen war der Finanzminister des Landes und CDU Landtagsabgeordneter unseres Wahlkreises, Herr Andrè Schröder. Weiterhin konnte Herr Andreas Gehlmann, Abgeordneter der Landtagsfraktion der AfD aus unserem Landkreis begrüßt werden. Der Kreisvorsitzende, Herr Norbert Jung von Bündnis 90/Die Grünen, weilte ebenso unter den Gästen, wie die Präsidenten des Landesfischereiverbandes, Herr Detlef Thiele und des Landesanglerverbandes, Herr Uwe Bülau. Die illustre Gästeliste hatte noch mehr zu bieten. Herr Adelbert Stickel, Vorsitzender des Unterhaltungsverbandes Helme war ebenso angereist, wie der Gebietsstaumeister des Talsperren-Betriebs , Herr Jens-Uwe Liske und der Vorsitzende der Jägerschaft Sangerhausen, Herr Steffen Engelmann.

 

Nach einem ehrenden Gedenken der im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder, der Bestätigung der ordnungsgemäßen Ladung und Wahl der Kommissionen, nahm der Präsident des Landesanglerverbandes Auszeichnungen von Vereinen und verdienter Natur- und Angelfreundinnen und Freunde vor. (siehe Tabelle unten)

 

Der anschließende Bericht des Vorstandes erfolgte in zwei Teilen. Im 1. Teil wurde durch den Vorsitzenden ein knapper Rückblick auf die Wahlperiode vorgenommen und aktuelle Herausforderungen beleuchtet. Im 2. Teil wurde durch den Geschäftsführer mit umfangreichen Bildmaterial die Arbeit im Berichtszeitraum anschaulich belegt.

 

Neben unseren Aktivitäten im Umwelt,- Natur und Artenschutz, die stets durch konkrete Projekte Verwirklichung fanden, stand eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Umweltpolitik im Land statt. Neue Herausforderungen zeigten sich im Wandel des Zeitgeistes im Gefolge von Urbanisierung und Veganismus. Letztendlich gehe es um die Deutungshoheit und dem damit Verbundenen Einfluss auf die Politik.

 

Kritisch hinterfragt wurden fehlende Datengrundlagen für Entscheidungen zur NATURA 2000 Verordnung, sowie zum aktuellen Vorhaben des Umweltministeriums, die Angelfischerei an der Helme-Talsperre auslaufen zu lassen. Im Bericht sagte Jarosz dazu: „Aus meiner Sicht wäre es politisch viel klüger gewesen mit uns, dem größten Umweltverband im Land zusammenzuarbeiten und gemeinsame Projekte zum Erfolg zu führen. Wir haben dazu die Hand gereicht. Eine große Chance für Umwelt-Natur- und Artenschutz wurde damit aus ideologischen Gründen leichtfertig vertan. Schade“.

 

Fragen zum Aalmanagement und zur Wiederansiedlung des Lachses wurden ebenso besprochen, wie die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie der EU, der Mitgliederentwicklung und der Jugendarbeit. Gleichzeitig wurde auch die Sauberkeit an den Angelgewässern ebenso angesprochen, wie die anrollende Aussperrungswelle der Menschen aus der Natur.

 

In der Diskussion bekräftigte Minister Schröder die Wertschätzung der Landesregierung für die Angelfischer im Land und verwies auf mehrfache Treffen der CDU Fraktion mit den Anglern, in deren Ergebnis eine ganze Reihe von Änderungen am VO-Entwurf erfolgten. Zugleich bekräftigte er die Zusage, im laufenden Jahr nochmals die VO zu evaluieren und wenn notwendig, Änderungen vorzunehmen. Dabei müsse man aber bei der Betrachtung Verordnung und Stauregime voneinander trennen. Den engen und gewachsenen Kontakt zum Vorstand des Vereins bot er an weiterzuführen, was von der Versammlung mit Applaus honoriert wurde.

 

Der Kreisvorsitzende von Bündnis 90-Die Grünen, unterstrich seinen Willen, über Trennendes auf Landesebene hinweg, im Territorium weiterhin eine gute Zusammenarbeit pflegen zu wollen. Der regelmäßige Gedankenaustausch sei zum Nutzen der Region unentbehrlich.

 

Im Anschluss an die Diskussion folgten die Berichte der Kommissionen und die Entlastung des alten Vorstandes. Den nicht wieder zur Wahl stehenden Kandidaten wurde für ihre Arbeit gedankt.

Mit der Aufstellung der Kandidaten wurde zugleich einzeln über jeden abgestimmt. Zusammenfassend erhielten alle Vorschläge das Vertrauen der Delegierten.

 

Wir wünschen dem neu gewählten Vorstand viel Erfolg, Gesundheit und natürlich ein herzliches Petri Heil. Mit einem herzlichen Dank an die Familienangehörigen schloss der alte, neue Vorsitzende die Vertreterversammlung.

 

Im Einzelnen wurden gewählt:

 

Gerhard Jarosz - zum Vorsitzenden

Frank Gabriel - zum stellv. Vorsitzenden und Geschäftsführer

Arndt Kemesies – zum stellv. Vorsitzenden

Manuel Schröter - zum Schatzmeister

Thomas Schliebe - zum Gewässerwart

Horst Hach - zum Jugendwart

Michael Stamm - zum Beisitzer

Thomas Günter – zum Beisitzer (stellv. Gewässerwart)

 

nachfolgende Auszeichnungen wurden verliehen:

 

Name

Vorname

Verein

Auszeichnung:

 

 

ASV Allstedt e.V.

Verdienter Verein des LAV

 

 

SFV Roßla e.V.

Verdienter Verein des LAV

Stamm

Michael

BKS

Ehrenmitglied des KAV

Eckert

Wolfgang

ASV Allstedt

Ehrenplakette des LAV

Schomburg

Werner

AV Wallhausen

Ehrenplakette des LAV

Hutzler

Raik

Leinetaler Fischerteam

Ehrenplakette des LAV

Speth

Rudi

OG Sangerhausen

Hegemedaille des LAV

Pennewitz

Klaus

OG Sangerhausen

Ehrennadel in Gold

Wassmann

Brigitte

AV Oberröblingen

Ehrennadel in Gold

Hutzler

Hans

Leinetaler

Ehrenurkunde des KAV

Kolbe

Bernd

OG Sangerhausen

Ehrennadel in Silber

 

Foto zur Meldung: Vertreterversammlung des KAV wählt neuen Vorstand
Foto: Finanzminister Schröder bringt Wertschätzung der Arbeit des Vereins zum Ausdruck

Angler retten Fische

(27.02.2019)
Genehmigung des Bewirtschaftungskonzepts des KAV duldet keinen Aufschub mehr.
 
Da in der Talsperre Kelbra kein naturnaher Raubfischbestand in den letzten beiden Jahren existierte, konnten sich vor allem Giebel explosionsartig vermehren.
 
Im Herbst letzten Jahres haben wir als Kreisanglerverein versucht, beim Ablassen der Talsperre Kelbra einen Teil der Giebel zu bergen und in andere stehende Gewässer umzusetzen (ca. 6 Tonnen). Trotzdem sind Tonnen dieser Fische in die Helme gelangt. Dort haben sie beim Frühjahrshochwasser versucht, in alle möglichen Gräben zu ziehen.
 
Während in den abgelegenen Gräben vor allem Silberreiher und Graureiher sich satt fressen konnten, besteht seit mehr als einer Woche in der Gemeinde Thürungen das Problem, das die Giebel in einen "Straßengraben" gezogen und von dort nach dem Rückgang des Hochwassers gefangen sind. Durch regelmäßigen Autoverkehr können die Reiher diese Fische auch nicht fressen, da sie ständig gestört werden.
 
Wir haben heute versucht, einen Teil dieser Fische zu bergen und ca. 500 kg konnten wir in die Kiesgrube Roßla umsetzen. Allerdings ist der Aufwand sehr groß und man bekommt nicht alle Fische, da diese sich unter Gras und Ästen verstecken.Deshalb ist eine weitere Abfischaktion für dieses Wochenende geplant.
F.G.

Foto zur Meldung: Angler retten Fische
Foto: Angler und Naturfreunde retten die Fische

PETA-Anzeige nach Ermittlungen abgeschmettert

(23.02.2019)

Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Vorsitzenden des Anglervereins Burg wegen unbegründeten Verdachts nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.

 

Wie lange noch will PETA den Rechtsstaat zur eigenen Profilierung missbrauchen?

 

 

Man mag es schon nicht mehr hören.

Anzeige von PETA unbegründet.

Verfahren eingestellt.

Aber worin besteht der Mehr-Wert für PETA?

Medienwirksam versucht sich ein Verein ins kollektive Bewusstsein der Menschen zu klagen. Da der gesellschaftliche Nutzen durch eigenen Arbeit in und mit der Natur wenig nennenswert oder freundlich formuliert überschaubar ist, müssen andere Aufhänger zum Beleg der Nützlichkeit gefunden werden.

Nicht das wir uns gegen Ermittlungen wehren, bei denen einem begründeten Anfangsverdacht nachgegangen wird. Aber gegen Anzeigen aus dem „blauen Dunst“ heraus, haben wir schon etwas. Betrachtet man das Geschäftsmodell des Klägers etwas genauer, bleiben mehr Fragen als Antworten. Reichlich Spenden und Erbschaften zur generieren ist das Fundament der Organisation und folgerichtig wissen die Verantwortlichen bei der Tierrechtsorganisation PETA genau, das gelingt am besten im Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Nach dem Motto „irgendetwas bleibt immer hängen“, ist ihnen jedes Stilmittel zur Selbstdarstellung recht, von den so genannten „Undercover-Aufnahmen“ bis hin zu Posts auf Facebook. Und wenn der Motor des Geschäftsmodels mal stottert, schreckt man auch ohne Faktenkenntnis nicht vor spektakulären Strafanzeigen zurück. Das damit auch Zweifel an der Integrität Beschuldigter, auch unbescholtener Bürger gesät werden, wird durch die Tierrechtler billigend in Kauf genommen. Und so wundert es dann auch nicht, wenn zu Unrecht Angeprangerte für ihre Rehabilitation schon selber sorgen müssen.

Bei so verengtem Blickfeld entsteht schnell ein ganz eigenes Weltbild, in dem vegane Ernährung der Schlüssel für ein erfülltes Leben ist. Und nicht selten wird man mit missionarischen Eifer auch daran erinnert. Aber damit nicht genug. Dazu passend bedient man sich im Ringen um öffentliche Aufmerksamkeit auch „an den Haaren herbeigezogener Gründe“, um vermeintliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz anzuprangern. Das ist für uns Missbrauch des Rechtsstaates und sollte nicht ohne Konsequenzen bleiben.

In diesem Kontext scheint ein Blick auf die Verwendung der eingeworbenen Mittel der Tierechtler hilfreich. Wenn nur 13 Cent von jedem gespendeten Euro dem Tierwohl direkt zufließen, aber 87 Cent für andere Zwecke, wie Aufklärungskampagnen, Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit verwendet werden, sollten die Spender sich schon Fragen zum Verhältnis von Schein und Sein stellen. Bei fast 8 Millionen Euro an Spenden & Erbschaften 2018 ist Nachdenklichkeit nicht unangebracht.

 

Hintergrund

Der ehemalige Vorsitzende des Fischereivereins Burg wurde durch die Organisation PETA, wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Hintergrund waren Veröffentlichungen zum Trockenfallen von Gewässern in Folge anhaltender Dürre mit einhergehendem Fischsterben.

Nach Prüfung des Sachverhalts durch die Ermittlungsbehörden konnte kein Anhaltspunkt für ein Fehlverhalten ermittelt werden. Folgerichtig wurde das Verfahren eingestellt.

Der Landesanglerverband Sachsen-Anhalt e.V. unterstützte seinen Funktionär durch die Übernahme der Rechtsvertretung durch eine Fachanwaltskanzlei.

 

 

Foto zur Meldung: PETA-Anzeige nach Ermittlungen abgeschmettert
Foto: Pressemeldung des LAV Sachsen-Anhalt e.V.

Natura 2000 – war`s das?

(19.01.2019)

NATURA 2000 - wie aus guten europäischen Grundstoffen, die Köche in den Bundesländern durch eigene Zutaten zu höchst unterschiedlichen Ergebnissen kommen

 

Nun haben wir sie, die NATURA 2000 Landesverordnung.

In trauter Einstimmigkeit haben alle Ressorts der Landesregierung der Verordnung ihre Zustimmung erteilt.

 

Ob jedem so richtig klar ist, was auf die Menschen in den Regionen zukommt, mag ich nicht zu beurteilen. Aber die Tatsache, dass allein an der Elbe in Sachsen-Anhalt ab sofort einhundertfünfzehn km Uferlinie an 108 Tagen im Jahr nicht mehr betreten werden dürfen zeigt die Dimension. Dazu kommen noch die Betretungsverbote in bereits bestehenden und geplanter Kernzonen von Naturschutzgebieten. Auch an der Helme- Talsperre sind erhebliche Einschränkungen „verordnet“ worden. Hierzu wird es Anfang März noch einmal ein Gespräch mit der Ministerin, aus unserer Sicht  zur Nachjustierung geben.

 

Warum man in unmittelbarer Nachbarschaft, in Niedersachsen zu einem völlig anderen Ergebnis kommt, hat offenbar nichts mit den Grundstoffen, sondern mit den Köchen und ihren Zutaten zu tun, auf die schon ein altes Sprichwort hinweist.

 

Ein Beispiel aus dem Nachbarbundesland entkräftet schlagartig die gebetsmühlenartig vorgetragenen Beteuerungen unserer Regierung, dass bei „unzureichenden Unterschutzstellungen“ aus Brüssel horrende Strafzahlungen drohen.

Das unsere objektiv berechtigten Forderungen in den Stellungnahmen, die durchaus mit EU Forderungen kompatibel sind, im Abwägungsprozess wohl subjektiven Gesichtspunkten in Sachsen-Anhalt zu Opfer fielen, wird in einem Beitrag auf der Seite des [D A F V] deutlich.

Über weitere Schritte des Landesverbandes in Sachsen-Anhalt beraten gegenwärtig die Gremien.

Eins steht schon jetzt fest,

das war`s noch lange nicht!

Wir werden Euch auf dem Laufenden halten. GJ

 

Foto zur Meldung: Natura 2000 – war`s das?
Foto: Logo NATURA 2000 Sachsen-Anhalt

Aktuelles von der EU zum Aal

(06.01.2019)

Die EU-Fischereiminister haben sich in Brüssel auf eine Fortsetzung der dreimonatige Schonzeit für den Aal 2019 in Nordostatlan­tik, Nord- und Ostsee geeinigt.

Die Schonzeit wird auch für das Mittelmeer eingeführt. Sie gilt gleichermaßen für Berufs- und Angelfischer und umfasst nun alle Lebensstadien des Aals, also auch Aale kleiner als 12cm (Glasaalfang).

Für die Binnengewässer haben die in der Verordnung festgelegten Regelungen keine Gültigkeit. Die Mitgliedsstaaten werden aufgefordert, im Zeitraum vom 1. August 2019 bis zum 29. Februar 2020 ein dreimonatiges Zeitfenster für ein Fangverbot für Aale in allen Lebensstadien für ihr jeweiliges Land zu erlassen.

 

Ausführliche Informationen gibt es beim [Bundesverband].

Foto zur Meldung: Aktuelles von der EU zum Aal
Foto: Aktuelles von der EU zum Aal

# PROTECTWATER Jeder Klick zählt!

(29.10.2018)

# protectwater ist eine von hundert europäische Verbänden ins Leben gerufene Kampagne zur Umsetzung der WRR bis 2027.

Die stillen Botschafter intakter Natur laufen Gefahr, fast unbemerkt von der Landkarte zu verschwinden.

Mit der Wasserrahmenrichtlinie der EU verfügen wir über klare Zielvorgaben, um deren Umfeld dauerhaft zu sichern und zu verbessern. Was bei der NATURA 2000 Richtlinie der EU in Bezug auf den Vogelschutz zu regierungsamtlichen Wetteifer führte, schlägt sich bei der Wasserrahmenrichtlinie und dem Fischartenschutz in fehlenden Willen zur Umsetzung nieder. Der Bund geht mit schlechtem Beispiel voran und die Länder beklagen fehlende Rahmenbedingungen für effektive Maßnahmen.

 

Deshalb rufen die EAA (European Anglers Alliance), der DAFV, der LAV Sachsen-Anhalt e. V. und viele weitere Organisationen in Europa alle Mitglieder und Sympathisanten auf, mit ein paar Klicks für die Einhaltung der Ziele der WRRL und dem verbindlichen Termin 2027 für deren Umsetzung zu stimmen. Folgen wir dem Aufruf und setzen damit ein starkes Zeichen für mehr Artenschutz auch unter der Wasseroberfläche!

 

Umfassende Informationen und das Abstimmungsmodul gibt es beim [DAFV].

 

Foto zur Meldung: # PROTECTWATER  Jeder Klick zählt!
Foto: Bildfreigabe durch den DAFV erteilt.

Staatssekretär eröffnet Naturlehrpfad an der Helme-Talsperre Kelbra

(05.11.2017)

Manchmal dauern Dinge etwas länger… immerhin mehr als ein Jahr von der Idee bis zur Fertigstellung des neuen Naturlehrpfades an der Talsperre Kelbra.

 

Bereits im Oktober 2016 trafen sich Vertreter des Talsperren-Betriebes und Mitglieder des Vorstandes des Kreisanglervereines Sangerhausen, um einen Naturlehrpfad im Bereich der Staumauer der Helme-Talsperre bei Kelbra vorzubereiten.

Man einigte sich auf zunächst 9 Tafeln, welche die Bedeutung des Stausees Kelbra für den Hochwasserschutz und einer einzigartigen Natur dem Besucher näherbringen soll.

 

An allen Eingängen zum Damm, sowie am Nebendamm, wurden künstlerisch hochwertige Tafeln aufgestellt. Die Rahmen stellte der Talsperren-Betrieb zur Verfügung. Vier Tafeln mit den Schwerpunkten Greifvögel, Amphibien, fischfressende Vögel und der Kranichzug am Stausee wurden durch die Stiftung Umwelt, Natur- und Klimaschutz des Landes gefördert. Fünf weitere Tafeln mit den Themen Fische im Stausee, Wasserqualität sowie die Bedeutung der Talsperre Kelbra, insbesondere für die Helme, wurden durch die Fischereiabgabe des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt. Projektträger war der Kreisanglerverein Sangerhausen e.V..

 

Besonders erfreulich war die Tatsache, dass am letzten Freitag der Staatssekretär im Umweltministerium, Herr Klaus Rehda, gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Talsperren-Betriebes, Herrn Burkard Henning, den Anglern und anderen Gästen, den Naturlehrpfad eröffnete.

 

Diese neun Tafeln sollen erst ein Anfang sein und mit weiteren Tierarten ergänzt werden. Besucher des Dammes müssen sich allerdings noch bis zum April 2018 gedulden. Seit 1. November ist der Damm der Talsperre Kelbra für den Besucherverkehr vorübergehend gesperrt, genau wie der Rundwanderweg Richtung Aumühle.  FG

Foto zur Meldung: Staatssekretär eröffnet Naturlehrpfad an der Helme-Talsperre Kelbra
Foto: Staatssekretär im Umweltministerium, Klaus Rehda, enthüllt symbolisch eine der Tafeln im Haupteingangsbereich

Aalfangverbot für 2018 vorerst vom Tisch

(11.10.2017)

 

Einigung auf Ostsee-Fangquoten beim Dorsch für 2018

 

Die Fangmenge für den westlichen Dorsch in der Ostsee wird im Vergleich zum Vorjahr unverändert bleiben. Das bedeutet zugleich einen Fortbestand des "bag-limits" für Angler auch für das kommende Jahr. Während die Ministerrunde in Luxemburg die erlaubten Fangmengen für Hering in der zentralen Ostsee (plus 20 Prozent) und für Sprotte in der gesamten Ostsee (plus ein Prozent) beschloss, dürfen die für Deutschland wichtigen Herings-Bestände in der westlichen Ostsee im kommenden Jahr um 39 Prozent weniger befischt werden.

 

Dass es dem Aal schlecht geht, wissen wir. Die Ursachen sind vielschichtig. Um langfristig die Bestände zu stabilisieren, gibt es seit Jahren ein von Anglern und Binnenfischern getragenes Aal-Management. Unter Berücksichtigung vieler Anstrengungen, soll 2018 eine gesamteuropäische Lösung gesucht werden. Wie diese aussieht, wissen wir noch nicht. Angelverbote sind jedoch aus unserer Sicht kontraproduktiv, da mit sinkendem Nutzungsinteresse die Art mit den Anglern einen ihrer wichtigsten Förderer verliert.

 

Weitere Informationen gibt es beim [DAFV].

Foto zur Meldung: Aalfangverbot für 2018 vorerst vom Tisch
Foto: Aalfangverbot für 2018 vorerst vom Tisch


Fotoalben


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
29.04.2017:
 
09.04.2017:
 
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25.03.2017:
 
05.02.2017:
 
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30.06.2014:
 
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08.12.2013:
 
03.10.2013:
 
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08.12.2011:
 
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24.11.2011:
 
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22.04.2011:
 
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